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Coming soon: E-Scooter in Saarbrücken

Der E-Scooter – das Trend-Fahrzeug –  wird bald auch unsere Stadt erreichen. Mit ihm kommen neue Möglichkeiten auf uns zu. Sicherlich aber auch neuartige Konflikte im Straßenverkehr. Saarbrücken muss für diese Veränderungen durch E-Roller gut gerüstet sein.

Elektroroller sind für kurze Strecken wie gemacht. Von der Haustür zum Hautbahnhof, vom Parkplatz zum Arbeitsplatz. Die Nutzung des E-Scooters könnte also eine teilweise Verringerung des Autoverkehrs in der Stadt darstellen.

Dabei dürfen wir nicht vergessen: Bei der Nutzung der Roller besteht erhebliche Unfallgefahr. Um allen Verkehrsteilnehmer*innen Sicherheit gewährleisten zu können, müssen vorab sinnvolle Regelungen gesetzt werden. Besonders für stark frequentierte öffentliche Plätze wie den St. Johanner Markt, die Bahnhofstraße oder die Berliner Promenade.

Wir müssen  zusätzliche Infrastruktur durch E-Scooter einplanen: Wo könnten beispielsweise Abstellzonen und -anlagen entstehen? Wo muss zusätzliche Beschilderung angebracht werden?Wichtig ist außerdem, dass die  Zusammenarbeit mit den Betreibern der Elektroroller gut funktioniert. Andauernde Kommunikation zwischen Stadt und Betreibern  muss stattfinden, um Konflikte zu vermeiden.

Beim Thema E-Scooter scheiden sich die Geister. Egal, ob wir sie als Gewinn oder Problem ansehen, sie werden demnächst in Saarbrücken ankommen. Darauf muss die Stadt vorbereitet sein.

Regina Schäfer-Maier, Christine Jung und Patrick Kratz