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Der Gastronomie durch die Krise helfen

Die Saarbrücker Gastronomie leidet stark unter den Einschränkungen der Corona-Krise – auch wenn Restaurants, Kneipen und Cafés bald wieder öffnen dürfen. Durch die Abstandsregelungen müssen die Betreiber mit weniger Gästen und damit weniger Umsatz rechnen. Hier muss die Stadt sie unkompliziert unterstützen.

Ich schlage eine Ausweitung der gastronomischen Freiflächen vor: Da die Tische in der Freiluftgastronomie weiter auseinander stehen werden, muss die Stadt den Gastronomen entgegenkommen und zusätzliche gastronomische Freiflächen ausweisen. Zum Beispiel auf dem St. Johanner Markt: Dort könnten auch mit größerer Gastronomiefläche Abstandsregeln eingehalten werden.

Für Gastronomen, die bislang keine Freiflächen hatten, soll bei Interesse eine schnelle und unkomplizierte Prüfung ermöglicht werden, um Außenflächen auszuweisen. So könnte das verringerte Sitzplatzangebot drinnen ausgeglichen werden.

Zugleich sollten den Betrieben finanzielle Belastungen abgenommen werden. Die Stadt sollte bis Ende 2021 auf eine Erhebung der Sondernutzungsgebühren für die Außenbestuhlung verzichten und bereits erhaltene Zahlungen für das Jahr 2020 unmittelbar an die Betreiber zurückzahlen.

Die Entscheidung der Landesregierung, eine Wiedereröffnung bald zu ermöglichen, begrüßen wir sehr. Die Saarbrücker Kneipen- und Restaurantkultur sorgt für viele Menschen für ihren Lebensunterhalt. Sie steht für Lebensfreude und trägt wesentlich zum Charme dieser Stadt bei. Wir setzen uns dafür ein, dass das auch nach der Krise noch so ist.

Sascha Haas

 

Sascha Haas